Welt­gesund­heit­stag 2022 am 7. April

 

Zum Weltgesundheitstag 2022: Ist eine flächendeckende Gesundheitsprävention die Lösung? Mit ritmo™  den ersten Schritt machen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet die Klimakrise auch als weltweite Gesundheitskrise ein: Unter dem Motto „Our Planet, our health“ möchte sie am Weltgesundheitstag am 7. April darauf aufmerksam machen. Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen: Steigende Temperaturen und Wetterextreme haben uns in den letzten Monaten und Jahren gezeigt, wie gefährlich die Auswirkungen des Klimawandels sein können. Gerade auch die Zunahme von Hitzewellen, gefolgt von raschen Temperaturstürzen stellen eine große Herausforderung an das Herz-Kreislauf-System des Menschen. Damit steht auch die Notwendigkeit einer Klimaresilienz auf sämtlichen Ebenen unserer Gesellschaft bzw. unseres Lebens im Raum. Eine flächendeckende Gesundheitsprävention gerade in puncto Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnte ein erster Schritt in diese Richtung sein. Das Hamburger Unternehmen dpv-analytics hat eine Technologie entwickelt, mit der eine schnelle und einfache Überwachung der Herzgesundheit für Jedermann möglich ist:  Mit dem ritmo™, einem kabellosen Mini-EKG, kann eine Langzeitüberwachung der Herzgesundheit mit einer KI-gestützten Analysesoftware und somit eine Prävention für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewährleistet werden.

Hitzewellen: Gefahr für das Herz
Dass Klimaveränderungen Herz-Kreislauferkrankungen wie u.a. Herz- und Schlaganfälle begünstigen, ist keine neue Erkenntnis, vielmehr eine Annahme, die sich im Laufe der Jahre auf wissenschaftlicher Ebene bestätigt hat: Anhand einer Studie* auf Basis des Augsburger Herzinfarktregisters, das seit 1985 als Beteiligung am WHO MONICA-Projekt sämtliche Herzinfarktfälle sammelt, konnte nachgewiesen werden, dass starke Temperaturausschläge das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen können. Dafür wurden über 27.000 Herzinfarkte zwischen 1987 und 2014 analysiert und mit den meteorologischen Daten des jeweiligen Tages abgeglichen. Der Vergleich zwischen den Zeiträumen 1987 bis 2000 und 2001 bis 2014 hat gezeigt, dass das Herzinfarktrisiko mit zunehmender täglicher Durchschnittstemperatur stärker ansteigt. Zieht man in Betracht, dass sieben der zehn heißesten Jahre seit 2011 verzeichnet wurden, wird der zunehmende Einfluss des Klimawandels und die damit verbundene Erhöhung des Herzinfarktrisikos deutlich.

Schlaganfallwetter wird erforscht: Wenn nach großer Hitze die radikale Abkühlung folgt
Mit der Klimaveränderung findet aber offenbar auch eine neue Wetterdefinition statt, die sich ebenfalls auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt: das so genannte Schlaganfallwetter. Mediziner des Universitätsklinikums Jena (UKJ) forschen bereits seit Jahren an dem Einfluss von bestimmten Wetterlagen auf das Schlaganfallrisiko. Ihre bisherigen Erkenntnisse zeigen: Neben raschen Veränderungen in der Temperatur begünstigen auch schnelle Wechsel der Luftfeuchtigkeit sowie des Luftdrucks die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls. Insbesondere nach Temperaturstürzen von rund 3 Grad Celsius erhöht sich das Risiko eines Schlaganfalls um elf Prozent. Bei Risikopatienten kann sich die Wahrscheinlichkeit teilweise vervierfachen. Sie kann zudem bis zu zwei Tage anhalten. Grund dafür ist das Zusammenziehen der Blutgefäße im Körper bei abfallenden Temperaturen, um ihn vor dem Auskühlen zu schützen. Eventuelle Blutgerinnsel, die sich im Herzen bilden und ins Gehirn gelangen, können die hirnversorgenden Blutgefäße durch die Verengung leichter verschließen.

Herz- und Schlaganfall-Prävention mit dem ritmo™
Nun lässt sich die Verengung eines Blutgefäßes nicht sichtbar kontrollieren. Aber die Warnsignale eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls lassen sich dafür deutlich erkennen. Bei Letzterem zum Beispiel anhand eines einseitigen Taubheitsgefühls in Armen oder Beinen, Verständnisstörungen, Schwindel oder schlagartigen Kopfschmerzen. Vorboten eines Herzinfarkts dagegen können unter anderem Brustschmerzen, schwere Arme oder Kurzatmigkeit sein.

Wird dies bemerkt, kann es allerdings auch schon zu spät sein. Besser ist es, rechtzeitige Prävention mit einem Langzeit-EKG zu leisten, das Aufschluss über die Herz-Kreislauf-Gesundheit im Allgemeinen, und das Herz- und Schlaganfallrisiko im Speziellen gibt. Gerade vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen ist ein stabiles und funktionierendes Herz-Kreislauf-System essenziell.

Das Hamburger Unternehmen dpv-analytics hat eine Langzeit-EKG-Lösung entwickelt, die eine schnelle und unkomplizierte Überwachung der Herzgesundheit ermöglicht: Mit dem kabellosen Mini-EKG ritmo™ , das gerade einmal so groß ist wie ein Passbild, lässt sich über 72 Stunden ein Langzeit-EKG erstellen. Per Post an einen Ort der Wahl und nach Nutzung wieder zurückgeschickt, ist er quasi überall und jederzeit nutzbar. In der Anwendung wird das Mini-EKG einfach mit dem mitgelieferten wasserfesten und latexfreien Elektrodenpflaster auf die Brust geklebt. Die Auswertung erfolgt nach der Rücksendung durch eine speziell entwickelte Analysesoftware mit künstlicher Intelligenz (KI), die im Anschluss von einem Kardiologen geprüft und validiert wird. Er erstellt einen medizinisch profunden Ergebnisbericht und vermittelt bei Auffälligkeiten und entsprechenden Bedarf auch einen Kardiologen. „Der Weltgesundheitstag lenkt jedes Jahr aufs Neue den Blick darauf, wie wichtig eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist“, erläutert Dr. med. Ekkehard Schmidt, Facharzt für Kardiologie und einer der Gründer von dpv-analytics. „Prävention ist dabei ein wichtiger Faktor. Mit dem Einsatz modernster Technologie und der Nutzung bereits vorhandener Kommunikationsmittel können wir dies flächendeckend erreichen. Mit dem ritmo™  machen wir einen ersten Schritt in diese Richtung – und das für die essenzielle Herzgesundheit.“

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